Das Bundesverfassungsgericht stärkt die Rechte von Autofahrern bei der Entnahme von Blutproben. So ist es gerade anläßlich einer aktuellen Entscheidung zu lesen. Aber ganz abgesehen von den Umständen der Blutprobe ist das ganze beschriebene Vorgehen der bayrischen Polizei mehr als gruselig. Von den Reaktionen der Politik einmal ganz zu schweigen.
Vor einigen Wochen verkündete Hessens Noch-Ministerpräsident Roland Koch großspurig, man müsse auch bei der Bildung sparen. Das wird in Hessen nun bereits Wirklichkeit, mit ungeahnten Folgen: der jüngste Schildbürgerstreich trifft – ausgerechnet – die Doktoranden. Und damit diejenigen, die den eh schon maroden wissenschaftlichen Mittelbau im Lande tragen.
Man soll es kaum glauben, aber nicht nur die NASA und die ESA betreiben Weltraumforschung. Beim Kollegen M. Hess kann man sich gerade über die japanische Hayabusa-Sonde informieren, die erst kürzlich von einer ziemlich spektakulären Mission zurückgekehrt ist.
Irgendwie scheint bei den Konservativen mächtig der Haussegen schiefzuhängen. Und damit meine ich nicht den Dauerzoff in der schwelben Bundeskoalition. Die ist ja weiterhin dabei, mit Hingabe Porzellan zu zerschlagen – vermutlich, weil dann nach der unvermeidlichen Scheidung weniger aufzuteilen ist – aber das ist ja hinlänglich bekannt. Nein, ich meine eine gar nicht mal so subtile Änderung der Zeitung mit den großen Buchstaben in ihrer Haltung zum konservativen Lager.